Make some Tourtagebuch, Tag 16

Tja, 3. Studiotag. Und was macht man so im Studio. Warten, rumlungern, warten, warten, „aufgerufen“ werden und aus dem Nichts 300.000% geben. So isses ja meistens beim Recording. Zuerst ist Jesse dran, die Gitarren und den Gesang von „Tom & Jerry“ (ja, der Song wird wirklich so heißen und ich glaub ich bin schuld…) und die Gitarren von „Everything to me“ fertig aufzunehmen. Ich kann erstmal noch n bissl länger schlafen. Aber irgendwann werden natürlich auch mir, vor allem gesanglich diese 300.000% abverlangt…und das ausgerechnet bei „Tom & Jerry“. Auch wenn der Songtitel ganz niedlich klingt, this Song kicks ass und für mich ist nicht nur der Schlagzeuganteil extrem hart, nein, auch der gesangliche Anteil ist brutal. Gut, wir sind auch selbst schuld..wir könnten ja auch einfach total simple Scheißmugge machen… 😉 Aber irgendwie scheinen wir uns hier echt wohl zu fühlen denn es läuft wirklich verdammt gut.

Ist aber auch nicht schwer, sich hier wohl zu fühlen. Jay und Mike sind wirklich krasse Typen, die in den Pausen ganz locker und entspannt alles Mögliche über Tontechnik, Musikgeschichte oder auch Privates erzählen und auch super gerne Fragen beantworten. Beim Recording sind sie aber wie ausgewechselt, erschreckend konzentriert, alles was man sagt, falls es nichts direkt mit der Aufnahme zu tun hat wird bestraft durch stoische Ignoranz. Man merkt hier auf jeden Fall um was es geht. Es ist wie gesagt alles super cool und entspannt hier, bis man eben vor’m Mikro steht und sagt, dass es los gehen kann. Dann wird nach jedem Take einfach unkommentiert jeder Take durchgezählt. Das ist am Anfang gewöhnungsbedürftig…man schreit sich da 3 Minuten lang die Seele aus dem Leib und der Kommentar ist dann ganz sachlich: Twelve! Aber es macht echt Spaß so konzentriert zu arbeiten, vor allem wenn man dann die Resultate hören kann…seid gespannt!! 😉

Ich muss jetzt aber aufhören, das Essen ist da! 😛

PS: Achso ja…“Humpday“ heißt anscheinend wirklich einfach nur Mittwoch! Wie enttäuschend!

Hier bin ich mit meiner neuen Freundin…sie heißt Stratocaster und ist 1961 geboren. Zwar „schon“ 52 aber immer noch, oder grade deswegen verdammt sexy! 😉

Phrosh Strat

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