Jahresrückblick 2014 Pt. 4/4

Passend zum Monatsende Januar, passend zum miesen Wetter und passend zum Wochenende, der letzte Teil unseres Jahresrückblicks 2014.
In vier Teilen haben wir versucht,  so kurz aber auch so informativ wie nur möglich unser Bandjahr 2014 euch noch ein Mal zu präsentieren.
Der letzte Teil handelt von den Monaten Oktober- Dezember.
Am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, waren wir Teil des Bürgerfests in Eberbach. Tanzgruppen, Blasorchester, Ansprachen, wir.
Klingt komisch, sah bestimmt auch komisch aus, war aber lustiger, als man es sich vorstellt. Viele unserer Freunde und Fans waren da und auf der kleinen Bühne unter freiem Himmel bei gutem Wetter haben wir uns super wohl gefühlt. Hier ein kaum gestelltes Bild mit der Landtagsabgeordneten Charlotte Schneidewind- Hartnagel, die wir alle drei persönlich kennen und sie das ein oder andere Konzert von uns schon besucht hat.
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Am 19. Oktober spielten dann Phrosh und Jesse als Unplugged- Duo im Zuge des Apfeltages, zwar auch wieder in Eberbach, komplett ungewohnt und neu, aber irgendwie geil. Unplugged ist eben auch geil, vielleicht machen wir ja in die Richtung auch mal etwas mehr.
Am 25. Oktober hatten wir dann die Ehre, auf dem Benefizkonzert MüDiWa zu spielen in Dilsberg. Hier wurde aus eigenem Antrieb und aus dem Willen, was gutes zu machen, ein Benefizkonzert organisiert, bei dem alle Einnahmen gespendet werden! Klar waren wir da dabei!
Finalstair (https://www.facebook.com/Finalstair?fref=ts) und Homestead (https://www.facebook.com/pages/Homestead/115087661879269?fref=ts) waren nur zwei Bands, an dem Abend mit denen wir uns nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich mehr als gut verstanden haben! Vielen Dank besonders an die Jungs von Homestead, die das Benefizkonzert organisieren und uns dazu eingeladen hatten! Wir kommen gerne wieder, es war uns ein Fest!
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Danke auch an den Fotografen für die Bilder!
Nachbericht und mehr Bilder findet ihr hier:
http://www.dilsberg.de/57-berichte/berichte-2014/579-muediwa-2014.html

Drei Konzerte im Oktober, drei Mal regional, drei komplett verschiedene Set-Ups. Geil, gerne jeden Monat so! Der November sollte dann aber vieles sprengen von dem, was wir bisher erleben durften.
Es war die erste Tour, die wir dieses Mal komplett alleine und ohne fremde Hilfe gebucht hatten.
Drei Wochenenden, sechs Konzerte, all das zusammen mit den wunderbaren Lieblingen von Nylon Sky! Was will man mehr?!
Zwar begann die Tour mit einem leichten Dämpfer, da der Tourbus der Jungs aus England zwei Tage vor dem ersten Konzert einfach nicht mehr anspringen wollte und sie leider nicht rechtzeitig kommen konnten, aber unabhängig davon waren die beiden Konzerte in Speyer und Neckarsulm sehr geil!
In Speyer durften wir wieder zu unserem Freund in das Zimmertheater und es war wunderbar! Danke an Astenics (https://www.facebook.com/Astenics?fref=ts) und The Bodschas fürs kurzfristige Einspringen! Es war ein super Auftakt für die nächsten Konzerte, vor allem da es ein sehr entspanntes unplugged- Konzert war und wir experimentieren konnten.
Neckarsulm war der Hammer. Vorher noch nie dort gespielt, waren richtig viele Leute dabei, vielen Dank an No Date Theory und unseren Freunden von Relation, bei denen wir an ihrer ersten CD- Release sogar spielen durften. Geile Band und geiles Album, checkt die Band mal aus und lasst den Jungs einen Like da! https://www.facebook.com/pages/Relation/205607909519067?fref=ts

An den kommenden beiden Konzerten, nämlich Böblingen und Eberbach, sollten dann auch die Jungs von Nylon Sky wieder dabei sein und was das für ein Wochenende war, ist schwer in Worte zu fassen.
Nicht nur, dass die Jungs mit zwei Kleinwagen kommen mussten, da der Van nicht fahrtauglich war, sie waren auch knapp 18 Stunden unterwegs und gingen von da direkt auf die Bühne.
Die Energie, die Liebe und die Musik war sofort wieder da und es tat einfach nur gut, diese Band wieder um sich zu haben!
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Unendliche Liebe geht an diese Stelle an Andrej Stern raus, dem Fotografen unseres Vertrauens! Was dieser Mann für Bilder gemacht hat an dem Abend ist der Wahnsinn, nächste Woche kommt ein Album mit einer engen Auswahl an besten Bildern!
Checkt seine Seite aus, liked sie und gebt diesem Mann mehr Aufträge!  https://www.facebook.com/AndrejSternFotografie?fref=ts

Danke an allen, die da waren, danke ans Casa Nostra, dass ihr uns so nett aufgenommen habt, danke, dass so viele neue und auch bekannte Gesichter da waren und danke an Tobi Bacherle fürs Vermitteln und Organisieren!! ❤
Nach Böblingen sollte dann Eberbach, unsere Homeshow dran kommen.
Was soll man dazu sagen? Ja, es war heiß, ja, es war voll, ja, es war „ein Traum“. Wahnsinn.
Superlativen sind schwer zu finden. Danke, danke, danke!

Silence war der Wahnsinn und gibt denjenigen, die nicht da waren, eine Idee von dem, was wir erleben durften!
Nylon Sky veröffentlichte an dem Tag ihre neue EP „Business Bullets & Hippy Gas“ und riss den Proberaum auseinander. Wer nicht da war, selber schuld, letzter Song war dann ein Mix aus uns und den Jungs und es war wie auf einem Trip.
Wie das klingen kann, wenn Nylon Inch spielt, könnt ihr hier hören:

Es wurden keine Gefangenen gemacht, immerhin hatten wir nach der Show in Eberbach 4 Tage „frei“, also zumindest keine Konzerte. Wieso sich also zurücknehmen wenn man mit guten Freunden und Brüdern im Geiste feiert 😉

Wegen Überbuchung mussten wir leider eine Alternative zum unplugged- Konzert in Walldorf finden und hatten das Glück, dass wir Simon aus dem Shooter Stars in Tübingen kennen lernten!
Geiler Laden, geiler Typ, geile Location, wir kommen wieder, versprochen!  Er war sofort Feuer und Flamme und es war eines der geilsten Unplugged- Erlebnisse, die wir bisher hatten!
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Nach Tübingen ging es am nächsten Tag und nach einem ausgiebigen Frühstück nach einer kurzen Nacht weiter nach Düsseldorf und nungut, Tübingen- Düsseldorf ist leider nicht um die Ecke und leider waren viel zu viele andere Autos auch auf dieser Strecke unterwegs, weswegen wir leider zu spät im Tube angekommen sind, aber alles war noch ok soweit!
Danke an die Johnny Task Force (https://www.facebook.com/johnnytaskforce?fref=ts) , dass sie uns wieder unterstützt haben und auch an Alex, der uns wieder in seinen heiligen Hallen willkommen hieß!
Geiler Laden in Düsseldorf, immer wieder gerne!
Leider hieß es an diesem Abend dann aber auch Abschied nehmen von unseren Jungs aus England. Das wir auch in Zukunft Konzerte zusammen spielen werden steht außer Frage, leider gibt es noch nichts konkretes und selbst wenn, würdet ihr es noch nicht erfahren 😉 😀
Der November war sehr fahrintensiv, knapp 1500 km wurden gefahren, neue Freunde und Fans gewonnen und viele Erfahrungen gesammelt. Jedes Konzert waren viele Leute da, zum Teil sogar mehr, als erwartet und erhofft, vielen Dank dafür! Und denkt dran, wir haben wieder kompletten Merch, T-Shirts und Hoodies in allen Größen, also wer zu kurz gekommen ist auf der Tour, kann das in Kürze nachholen!

Dezember sollte etwas ruhiger ablaufen und nur zwei Konzert standen auf der Agenda. Zum einen das angesprochene Album- Release von den Jungs von Relation und zum anderen ein Support- Konzert für die Band Kommando Feirefiz in Tübingen, bei denen unser guter Kumpel Fred, Gitarre spielt.
Ansonsten war der Monat Dezember eher dezent und es blieb uns nurnoch übrig, uns bei euch mit einer kleinen Feier am 27. Dezember zu bedanken.

2014 war ein ereignisreiches Jahr. Nicht nur Höhepunkte sondern auch Tiefpunkte wurden erreicht, es wurde nicht nur gelacht und rumgeblödelt, sondern auch ernst geredet und abgewogen.
Ohne euch alle, die uns nun schon jahrelang unterstützt haben, wäre all das nicht möglich gewesen.  Es klingt oft wie eine stumpfe Phrase, wie einen Satz, „den man sagen muss“, aber so ist es nicht. Wir freuen uns über jede gekaufte CD, über jedes getragene T-Shirt, über jeden geklebten Sticker, über jeden Like und jedes Weiterleiten in den sozialen Medien. Diese Band ist nicht nur Musik, diese Band ist ein Gefühl, eine Emotion, eine Liebe, diese Band lebt mit und für das, was sie sagt.
Danke, dass ihr diese Liebe mit uns teilt, uns helft und uns besser macht.
Steht uns weiterhin bei, 2015 hat gerade erst angefangen und wir sind mitten dabei, dass 2015 noch besser, größer und schöner wird als 2014!
Kommt mit auf unserer Reise und denkt immer daran:

MAKE SOME LÄRM

One Love
Peace Love Hope Family

Jesse, Klaus, Phrosh

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Jahresrückblick 2014 Pt. 2/4

Part 1 ist Geschichte, im doppelten Sinne gesprochen.
Weiter geht es mit den Monaten April- Juni 2014, viel ist auch hier passiert, zu wenige Worte um alles zu beschreiben.
Los ging der April mit einem Review der Tour in England und Deutschland, die wir im März gespielt hatten. Was lief gut? Was war nicht so gut? Wo können wir uns verbessern?
Vieles war positiv, einiges aber auch negativ, aber sowas ist normal, sowas gehört einfach dazu.
Man ging mit einigen getrennte Wege, man lernte neue Leute kennen, man bestritt neue Ideen.
Der Monat April war vor allem für uns und unsere Familien gedacht, immerhin waren wir drei Wochen „on the road“ und der Alltag holte uns wieder ein.
Hausarbeiten mussten geschrieben werden, Schüler unterrichtet und Aufträge abgearbeitet, all das, was wir normalerweise machen müssen, anstatt „Sex, Drugs and Rock’n’Roll“ zu leben.

Wie ihr wisst, veranstalten wir ja ab und an Veranstaltungen im Proberaum und so kam es, dass wir unsere guten Freunde von Lakeshore Landing (https://www.facebook.com/LakeshoreLanding?fref=ts), Bonedweller (leider aufgelöst…. Liebe geht raus an Roland!!) und unseren Brüdern im Geiste, Immersion (https://www.facebook.com/immersionmusic?fref=ts), bei uns einladen konnten!
Ja, es war laut und ja, es war heavy. Aber geil!Foto (1)
Auch wenn es zeitlich nicht passt, da es viel später veröffentlicht wurde, aber hier mal ein Anspieltipp für die Jungs von Immersion: https://www.youtube.com/watch?v=UeJ-h8n0meY
Und Ende April hatten wir dann auch unseren Spaß als Band wieder.
Erster Video-Dreh der Bandgeschichte stand an, hier könnt ihr euch ein kleines „Making-of“ von „And it’s you“ anschauen!

Zusammen mit Chris Reichert von der Filmschmiede.tv hatten wir viel Spaß beim Dreh, war eine gute Erfahrung, die Lust auf mehr solcher Drehs steigt!

Im Mai gings dann weiter mit der nächsten Tour, dieses Mal waren die Jungs von Cypher 16 (https://www.facebook.com/Cypher16?fref=ts) zu Besuch bei uns in Deutschland.
Die Tour war etwas chaotisch, da die Shows viel zu spät gebucht wurden, aber das passiert, wenn man sich auf andere verlässt ohne da hintendran zu bleiben. Wie heißt es so schön? Aus Fehlern lernt man.
So wars dann das MTC in Köln und das Kulturbrücken im Jungbusch in Mannheim. Und, natürlich, unser Heimspiel im Proberaum, zusammen mit unseren neuen Freunden vom MetalOdinwald Club
(https://www.facebook.com/mcodinwald?fref=ts, besonders viel Liebe an LaLa) und Dead Eyed Sleeper (https://www.facebook.com/DeadEyedSleeper?fref=ts).

War ein geiler Abend mit vielen neuen, sehr geilen Leuten und guten Freunden, gerne öfters solche Feiereien, also Augen auf, vielleicht kommt da mal ja wieder was.
Am 16. Mai luden wir dann die örtlichen Parteien zu einem Grillmittag ein, dazu spielten unsere Freunde von Relation (https://www.facebook.com/pages/Relation/205607909519067?fref=ts) und Superwiser (https://www.facebook.com/Superwiser?fref=ts) . Klaus hatte sich für den Gemeinderat beworben und wir wollten ein Zeichen als Band setzen, dass wir uns nicht nur musikalisch einsetzen, sondern uns auch kulturell und menschen-bezogen einsetzen.
Wir sehen uns nicht nur als Band, sondern auch als Sprachrohr, als Identifikationsfiguren und als Botschafter. Wir wollen nicht nur durch unsere Musik aufmerksam auf uns machen, sondern auch durch unsere Art und Weise, unsere Message und unser Standing für uns sprechen lassen.
Musik ist mehr als nur Spielen. band-kofferMusik ist unser Leben, Musik ist unser Fluch und Segen, wir identifizieren uns dadurch.

Am 14. Juni gab es dann unser erstes 61inch-Kicker-Turnier, an dem über 20 Spieler teilgenommen hatten. Vielen Dank dafür!
Und schlussendlich, um auch diesen zweiten Teil des Jahresrückblicks abzuschließen, durften wir unser erstes Video von „And it’s you“ veröffentlichen!
Dafür luden wir die Bands Black Suit Pilots (https://www.facebook.com/theblacksuitpilots?fref=ts) und The Ikarus Effect (https://www.facebook.com/theikaruseffect?fref=ts) und feierten eine geile, erste Video-Release Party.
Vielen Dank dafür, es war uns ein Fest!
Hier könnt ihr euch das Video noch einmal anschauen, teilen und euren Freunden und Bekannten weiter teilen 😉

Nächste Woche kommt dann der dritte Teil unseres Reviews dran, dann die Monate Juli- August, die nicht ganz so intensiv waren wie die Monate dafür.
In diesem Sinne vielen Dank fürs Lesen und bis spätestens nächste Woche!

One Love
Peace Love Hope Family

Jahresrückblick 2014 – Pt.1

2014.
Was für ein verrücktes Jahr. So viele Tage, so viele Momente, so viele Menschen, so viele Orte, so viele Emotionen.
Ein Jahr voller Höhen und Tiefen, voller Musik und Stille, voller Liebe und Hass.
Was gibt es da besseres, als all diese Momente an unserem inneren Auge wieder vorbeiziehen zu lassen und euch unser Jahr 2014 noch ein einmal in unserem Jahresrückblick aufzuarbeiten?
Der Jahresrückblick wird in vier Teilen erscheinen, jeweils zur identischen Uhrzeit und angekündigt. Wir wollen euch zeigen, was uns alles passiert ist, wie das aussah und wie 2014 für uns war!

Foto (1)Das neue Jahr beginnt mit dem Tag nach Silvester.
Kopfweh, Ohrenweh, Finger schmerzen.
Was eine geile Jam!
Proberaum und Silvester-Party ist immer gut und macht immer Spaß, hier ein Bild vom 01.01.2014.
Ja, es war eine gute Party.

2014 sollte ein gutes Jahr für uns werden. Im März wollten wir mit den Jungs von Cypher16 (https://www.facebook.com/Cypher16?ref=ts&fref=ts) in England und mit unseren Freunden von Nylon Sky (https://www.facebook.com/nylonskyofficial?fref=ts) in Deutschland auf Tour gehen.
Daher stand der Februar vor allem im Zeichen des Probens und Arbeitens. Es sollte immerhin unsere erste große Tour werden, die sich über mehrere Wochen erstrecken sollte.

Foto (2)
Und so sieht es dann aus, wenn 5 Leute für 3  1/2 Wochen unterwegs sind, eine wahre Kunst, alles passend und vor allem sicher zu verstauen, aber mit Jesse haben wir da mittlerweile einen Profi in unseren Reihen.
Also ging es im März los Richtung England:
02.03.2014 The Facebar, Reading 
04.03.2014 o2 Academy, Birmingham
05.03.2014 o2 Academy, Liverpool
08.03.2014 Scorpios Bar, High Wycombe
11.03.2014 The Boileroom, Guildford

was braucht man für eine gute Tour? Richtig, ein Ankündigungsvideo!
Das Meisterstück könnt ihr euch noch immer auf youtube anschauen.

Wir hatten extra für die Tour neue Shirts machen lassen und waren bereit, auf dieses Abenteuer zu gehen! Erste Hürde, die Fähre von Calais nach Dover
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Wir hatten auf alle Fälle unseren Spaß bei der langen Fahrt.
Man kann sich das alles als kleine Klassenfahrt vorstellen, die man mit seinen besten Freunden macht. Eine Klassenfahrt zu Freunden, die man seit langem nicht mehr gesehen hat und auf die man sich besonders freut!
Erstes Ziel nach Dover war Reading, wo wir uns gleich heimisch fühlten bei gutem Essen und guten Bier.
Foto (3)Und wie es eben nach 18 Stunden im Auto so ist, freut man sich dann doch, wenn man sich in ein Bett legen kann um zu schlafen.
Erste Show – Reading!! Bring it on!
Foto (4)

Unsere Freunde von Cypher16 lieferten eine geile Show ab und auch wenn wir Startprobleme hatten (Klaus sein Amp brannte beim ersten Ton durch), war es für uns eine mehr als gelungene, erste Show und ein gelungener Auftakt.

Birmingham stand als nächstes an. In der bekannten 02- Academy sollte das Konzert stattfinden und unser Hotel befand sich 100m von der Academy entfernt. Perfekte Voraussetzungen um sich wohl zu fühlen.
In England laufen Konzerte teilweise anders ab als bei uns in Deutschland muss man dazu allerdings wissen. In Birmingham waren es 7 Bands, die zusammen mit uns gespielt haben, von diesen 7 Bands haben wir aber nur eine einzige Band kennen gelernt, nämlich die Band „Fleisch“ (https://www.facebook.com/Fleischband?fref=ts). Irgendwie war das Konkurrenz-denken der anderen Bands größer als das Interesse untereinander. Schade wars, aber ändern konnten wirs leider auch nicht, wir haben einfach das Beste draus gemacht.
Nach Birmingham hatten wir die Ehre, die Beatles-Stadt Liverpool zu penetrieren.
Etwas surreal, wenn man durchs Beatles-Museum läuft und so nahe dieser Ausnahme-Band kommt.
Zudem muss man wirklich sagen ist Liverpool eine geile Stadt. Halbnackte Menschen nachts um 1 Uhr durch die Straßen geistern sehen während wir uns einen abfrieren, ist auch eher selten.
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Das Konzert selber war wieder in einer 02- Academy und sollte unser bestes Konzert auf der Tour werden. Knapp 200 Zuschauer, keiner kannte uns. Dementsprechend war auch die Resonanz zu Beginn des Konzerts, kaum Leute vor der Bühne, eher schüchterne Stimmung.
Doch mit der Zeit sollte sich das ändern.
Am Ende des Konzerts standen gefühlt alle knapp 200 Leute vor der Bühne und jubelten, ja wirklich, jubelten uns zu. Geiles Gefühl.

Und mal ganz ehrlich, schaut euch mal unser „Wohnzimmer“ in der Innenstadt von Liverpool an, in dem wir geschlafen haben. wir hatten eine 3-Zimmer-Wohnung mit zwei Bädern und einem Flachbildfernseher. Rock’n’Roll Baby 😀

Foto (6)Foto (5)

Liverpool war groß, doch das kommende sollte noch größer werden. Dachten wir zumindest. Vom hohen Norden mussten wir nämlich wieder zurück in den Süden, nach High Wycombe um in der Scorpios Bar zu spielen, wo wir das erste Mal England schon waren. Nylon Sky sollte dabei uns unterstützen, leider ging das aus gesundheitlichen Gründen nicht, da Tony, der Sänger, krank war. Nach High Wycombe kam Guildford, der Heimatstadt der Jungs von Nylon Sky. Nach anfänglicher Unklarheit, wo man den jetzt überhaupt untergebracht sei, wurden es 7 sehr geile Tage, die sich fast mehr als Urlaub wie Touren anfühlten.
Man war mit neuen Freunden ein Bier trinken, schaute sich in einem der vielen Pubs Rugby-Spiele an und verbrachte ganze Nächte mit FIFA und Pizza.Foto (10)
Das Konzert in Guildford war auch sehr geil, da wir fast alle 80 Leute, die vor der Bühne standen, mittlerweile schon persönlich kennengelernt hatten, ein gewisses Heimspiel also!

Hier zweifelt Jesse noch etwas daran, ob er dieses Monster an Sparerib wirklich essen kann.
Ja, er konnte. Klaus auch.
Wir machen keine halben Sachen. Wenn schon, denn schon.

Foto (7)Danke England, es war uns ein Fest dich betourt zu haben!!!
Weiter ging es mit Deutschland, wo wir zunächst bei unserem guten Freund Phil in Bielefeld für drei Tage einen Zwischenstop machten und in seinem Wohnheim ein kleines Unplugged- Konzert geben konnten.
Düsseldorf, Weinheim, Mannheim, Speyer. The Tube, Cafe Central, 7er Club, Zimmertheater.
Vier unterschiedliche Shows, vier unterschiedliche Venues, vier unterschiedliche Crowds. Nicht alles lief nach Plan, nicht jedes Konzert war so, wie wir es uns gewünscht haben.
Aber aus Fehlern lernt man, richtig? Mund abwischen und weiter gehts, keine Zeit, sich negative Gedanken zu machen oder zu zweifeln.
Doch was dann am 22.03.2014 in Eberbach stattfand, ist nicht in Worte zu fassen.

Es war der bisher beste Abend und das beste Konzert für uns in der Geschichte als Band. Wir danken allen, die da waren und aus diesem Abend das gemacht haben, was er dann wurde.
In den Worten von unserem Guru hinter dem Mischpult zu sagen: Ein Traum.

Die ersten drei Monate waren sehr ereignisreich, schwer, das ganze wirklich in Worte zu fassen. Es soll nur ein kleiner Auszug dessen sein, was uns widerfahren ist, was wir erlebt haben und wie es aussah. Wäre super, wenn ihr einen kurzen Kommentar da lassen könntet, was euch gefallen hat und was ihr vielleicht genauer wissen wollen würdet.

One Love
Peace Love Hope Family

Die Arbeiten am Video haben begonnen

Nachdem wir in den USA ca 32 Stunden Stimmungen, Emotionen, Konzerte, Interviews und Blödelei mit unserer Cam auf Video aufgenommen haben, hieß es heute Nacht erst einmal Ordnung schaffen. Matze, Jesse und Adrian verbrachten die Zeit von 22 Uhr bis 5:30 Uhr mit dem Video-Import in FinalCut Pro X und dem Sortieren nach Themen…

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Danke an das Videoteam, RedBull und Kaffee!! Gerade erleben wir einen wunderschönen Sonnenaufgang über Eberbach, hören das Gezwitscher der Vögel, streifen die Müdigkeit ab/fallen ins Bett …und starten in den neuen Tag.

Auf jeden von uns wartet ein weiterer, aufregender Tag: beim Rasenmähen, weiteren Stunden im Büro vorm PC oder bei einer Probe für eine Mugge bei einer Hochzeit…

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Make some Tourtagebuch, Tag 5

Es gibt wirklich Schlimmeres, als den ganzen Tag in einer Brauerei abzuhängen. Und das auch noch in den USA, wo ich nicht unbedingt eine Brauerei vermutet hätte. Es steht also nicht nur in München, sondern auch irgendwo mitten in der Wüste ein Hofbräuhaus, die „Brävery Brewing“. Jedoch läuft hier eben keine Bayrische Volksmusik sondern eher Led Zeppelin und Jimi Hendrix…geil!! Man sieht schon an dem Ä in Brävery, dass Deutschland und seine Umlaute für die Amis sehr exotisch, und dementsprechend beliebt sind. Überall sind Ä’s…auch auf den Stühlen draußen im „Biergarten“, auf denen ich mir den Sonnenbrand meines Lebens geholt habe.

Wir bekommen von jeder Biersorte ein kleines Probierglas hingestellt, wie zum Beispiel Grapefruit-Bier oder Bier mit Stickstoff…!?! Bier plus Kalifornische Sonne ist jedenfalls eine äußerst gefährliche Kombination…ob mit oder ohne Stickstoff!

 

Als erstes spielt unser „Onkel“ Jeffrey Bretz sein Soloprogramm. Super Cover-Songs zum Mittrommeln oder Mitsingen. Überhaupt ist die musikalische Mischung an Bands fast schon abenteuerlich. Eine „Quentin-Tarantino-Soundtrack-Surferrock-Punk-Band“, ein spitzen White Stripes Duo mit vertauschten Rollen, eine richtig geile „Grunge-Garagen-90ies-Schraddel-Rock-Band“, die so naiv drauflos schraddeln, dass es eine wahre Freude ist zuzuhören. Dann sind wir als letztes dran und ich mach mir so meine Gedanken, ob das was wir da gleich fabrizieren werden überhaupt hier her passt, vor allem nach dieser brutalen Surfer-Punkrock-Band, die so weit weg von dem eigentlich geplanten Unplugged-Konzert sind, wie wir im Moment von zu Hause. Wir fangen an zu spielen und alles ist ruhig…was zur Hölle!?! Gefällt’s denen nicht oder was is’ hier los…wie in Schockstarre verharren die Leute an den Tischen. Aber das Feedback direkt nach dem Konzert ist überwältigend, auch wenn ich „You’re the greatest drummer I ever saw“ ETWAS überzogen finde 😮

Jedenfalls sind alle völlig aus dem Häuschen wegen diesen Germans…der Shirt- und CD-Verkauf läuft dementsprechend gut! 😉 Die Leute hier sind einfach geil drauf!!!!

 

PS:

Spätestens wenn man bei dem Wind schwachsinnigerweise in den Aschenbecher ascht…oder wenn wir Jeff helfen Möbel in den Garten zu transportieren und vorschlagen, diese abzudecken falls es regnen sollte. Hallo…hier hat’s im Januar das letzte Mal geregnet…oder wenn ich in den Biergarten geh’ und zuerst überlege ob die Nachbarn sich nicht von der Musik aus den Boxen gestört fühlen…was für Nachbarn denn bidde??? 😀 😀

…spätestens dann merkt man, dass wir nicht von hier sind. Aber wir fühlen uns hier echt wohl, spätestens dann, wenn wir hören wie das Wetter in Deutschland gerade ist 😛Image