Abysses

unbenannt-6728„Abysses“, zu deutsch: Abgründe, Hölle, Schlot.
Etwas, in das man hineinblickt und dieses beklemmende Gefühl bekommt, was wäre, wenn man den Schritt geht und sich fallen lässt, nur um zu wissen, wie es sich anfühlt im freien Fall Richtung“nichts“ zu fallen.
Der zweite Song, den wir gestern fertig gemacht haben, handelt genau von diesem Abgrund und Fall.
Man steht vor einer Klippe und hört die Engelchen auf der einen und die Teufelchen auf der anderen Seite diskutieren:“Los, lauf, spring und schau, was passiert! Hier gibt es nichts mehr für dich, was dich hält“ „Nein, sei nicht bescheuert! Dreh dich um und schau, wie viele gute und schöne Sachen hinter dir sind, diesen Fall überlebst du nicht“.
Ein Konflikt, der in der Metapher des Abgrundes und des Springens jeder von uns kennt.
Dieser Song ist der neueste Song, den wir bisher noch nie live oder „offiziell“ gespielt haben. Nur sehr wenige haben diesen Song bisher gehört, weshalb wir sehr gespannt sind, wie er euch gefallen wird.
So viel sei schonmal versprochen: Er beinhaltet alle Elemente von 61 Inch, von denen wir denken, dass sie uns als Band, Musiker und Menschen ausmachen.
Der Song lief tatsächlich so gut, dass wir anstelle der angedachten drei Tage pro Song nur zwei gebraucht hatten und wir somit einen weiteren, wertvollen Tag gewonnen haben!
Nachdem „Alaska“ mit der ein oder anderen Anfangsschwierigkeit verbunden war, ist es umso erfreulicher und angenehmer, wenn der zweite und zugleich neueste Song so gut lief wie er gelaufen ist! Hoffentlich bleibt diese sich magisch anfühlende Energie im Studio die restlichen Tage erhalten, es passt nämlich sehr gut rein!
Heute ist zudem Halbzeit unserer Reise.
Am 30.8. sind wir angekommen, am 19.9. fliegen wir wieder und heute ist der 9.9. 😉
Nachdem „Abysses“ also so gut gelaufen ist, konnten wir uns abends ruhigen Gewissens Pizza, Hähnchen und das Eröffnungsspiel der diesjährigen NFL- Saison gönnen.
Was ist das für 1 Gönnung die sich die Boiz da doen?
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Heute geht es mit „Thorns“ weiter, einem Song, den der ein oder andere von euch live gehört/gesehen hat.
Dazu morgen dann mehr

One Love

Peace//Love//Hope//Family

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Der erste Song ist im Kasten

unbenannt-6745.jpg„Alaska“ ist der älteste Song, den wir hier aufnehmen.
Dieser Song ist zudem einer der Songs, die wir übers letzte Jahr verteilt mit am häufigsten gespielt und geprobt haben, weil er für uns als Band das widerspiegelt, was uns ausmacht:
Melodie, brachiale Gewalt, drei verschiedene Gesangsstimmen, die Charaktere von uns allen in einem Song vereint mit einem Text, der Raum für Interpretationen und verschiedenen Sichtweisen zulässt.
Im Studio allgemein besteht die Gefahr, dass man sich verkünstelt und vielleicht Sachen mit reinbringt, die man normalerweise nicht machen würde.
Unzählige Gitarren, Effekte, einfach das Ganze überproduzieren und unnötig besonders und „Groß“machen ist etwas, was wir nicht machen wollen.
Wir versuchen daher, so nahe am live-Sound wie nur möglich zu bleiben, um den Charakter dieser Band nicht zu zerstören oder etwas zu machen, mit dem wir uns nicht identifizieren könnten.
Das Schöne an den Menschen, mit denen wir arbeiten, ist, dass sie genau die selbe Auffassung von Musik und Musik kreieren haben wie wir und unsere Vorstellungen mit ihrer Arbeitsweise und ihrer Energie vollkommen übereinstimmt.
Es gibt nichts besseres als das Gefühl zu haben, genau an der richtigen Stelle mit den richtigen Menschen am richtigen Projekt zu arbeiten!

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Chicago 2.0

Es war 2013 schon klar.
Wir kommen wieder!
2013 war nämlich das Jahr, in dem wir als Band zum ersten Mal über den großen Teich geflogen sind, um unsere EP „Heartlights“ mit Jay O’Rourke, Teddy und Mike Tholen aufzunehmen. Die Stadt, die zu unserer zweiten musikalischen Heimat wurde, trägt den wunderbaren Namen Chicago und ist eine, ohne übertreiben zu wollen, unfassbar schöne,lebendige Stadt, die uns sehr viel gegeben und gezeigt hat!
Im Vergleich zu Eberbach sind wir hier natürlich sehr verloren was die Größe der Stadt und die Zahl der Menschen angeht, aber wir fühlten uns nicht nur 2013 sofort heimisch sondern auch jetzt, 2016, ist es eine Art von „nach Hause kommen“.
Wo sonst wird man in der Bar, in der man das letzte Mal vor drei Jahren war mit den Worten „Oh, you’re back Motherf*ckers? Long time no see!“ begrüßt, alsob man nur mal kurz zwei Wochen im Urlaub war?!
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Nun, 2013 liegt schon drei Jahre zurück und Heartlights wurde mehrere hundert Male verkauft, die Videos zu „And it’s you“ und „Shake/Shiver/Moan“ sind auf youtube (https://www.youtube.com/user/61Inch) mehrere tausend Male angeklickt und es wurde Zeit, den nächsten Schritt zu machen, etwas neues anzugehen.
Wer uns als Band und Menschen kennt, der weiß, dass wir selten stehen bleiben, sondern immer auf der Suche nach etwas neuem und dem nächsten Schritt sind. So entstanden zahlreiche neue Songs, bei denen wir das Gefühl hatten, dass wir mit Leuten arbeiten wollen, denen wir zu 100% vertrauen können und die uns darüberhinaus auch noch musikalisch und menschlich kennen.
Der einzige für uns logische Schritt?
Ab zurück nach Chicago, mit den Menschen arbeiten, bei denen wir das Gefühl haben, als Familienteil an etwas großartigem zu arbeiten. Mit diesen Menschen hier zu arbeiten ist anders, es ist ein Dialog auf künstlerischer Ebene, der auf Augenhöhe mit absoluten Profis geführt wird und der die Musik in einen neuen Mantel hüllt.
Daher mussten Flüge gebucht werden, eine Unterkunft mühselig gefunden und alles weitere geklärt werden, sodass wir am 30.August ins Flugzeug stiegen um diese Reise anzutreten. And so it begins!
Drei Wochen Chicago, drei Wochen Studio, drei Wochen Musik!
Vorgestern sind wir angekommen und durch die Zeitverschiebung wird dieser Blog auch immer knapp 1 1/2 Tage später rausgeballert als das, was wirklich passiert ist.
Es sollte euch aber einen kleinen Eindruck dessen liefern, was wir hier erleben, kreieren, spüren, sehen und machen.

Wir würden uns freuen, wenn ihr diesen Blog lesen und teilen würdet!
Danke, dass ihr an dem Teilhaben wollt, was wir durchleben und machen!
One Love

Peace//Love//Hope//Family
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One Take// One Shot

One Take// One Shoot
Ein Video, eine Aufnahme, eine Tonspur, alles Live, alles echt. Keine Filter, keine Schnitte, keine Effekte. 61 Inch in Reinform!
Das, vor dem viele Musiker zurückschrecken und sich nicht trauen, das ist genau das, worauf wir Bock haben.
Bei dieser Art von Video kommt es auf den perfekten Moment an, auf die Verbindung von Bild und Ton, Licht und Bewegung, Aktion und Reaktion.
Max Damm, der die Videos mit uns gedreht hat und für die Durchführung und Realisation zuständig war, hat einen brillanten Job gemacht und Flo Herkert, unser Ton- Guru, hat es hinbekommen, einen fetten Sound aus den Boxen kommen zu lassen.
Beide mussten im Einklang miteinander darauf achten, jeweils den besten Take zu nehmen, was für uns bedeutete, jedes einzige Mal 101% zu geben. Jeder Ton sollte sitzen, jeder Break stimmig sein und doch, auch wir sind nur Menschen, weshalb nicht alles perfekt ist.
Aber darum geht es nicht, es geht um die Energie und die Liebe der Songs, um ihren Klang, wenn sie live gespielt werden und darum, überhaupt klar zu machen, wer und was 61 Inch eigentlich ist. Eine Rockband, die es liebt, live zu spielen und zu performen. Die es sich nicht nehmen lässt, jedes Mal alles zu geben und auf der Bühne zu sterben wenn es sein muss (hust, sehr pathetisch, aber hey, #isso!)
So entstanden die Videos auf einer Basis der Perfektion, der richtigen Bewegung und dem Zusammenspiel von allen Komponenten.
Was man im Video leider (oder zum Glück) nicht sieht: Es war verdammt kalt!

Teilt die Videos und sagt euren Leuten bescheid, wir arbeiten momentan an neuem Material und werden euch schon sehr bald mit neuer Musik erfreuen!
Bis dahin,
One Love
Peace//Love//Hope//Family

Jahresrückblick 2014 – Pt.1

2014.
Was für ein verrücktes Jahr. So viele Tage, so viele Momente, so viele Menschen, so viele Orte, so viele Emotionen.
Ein Jahr voller Höhen und Tiefen, voller Musik und Stille, voller Liebe und Hass.
Was gibt es da besseres, als all diese Momente an unserem inneren Auge wieder vorbeiziehen zu lassen und euch unser Jahr 2014 noch ein einmal in unserem Jahresrückblick aufzuarbeiten?
Der Jahresrückblick wird in vier Teilen erscheinen, jeweils zur identischen Uhrzeit und angekündigt. Wir wollen euch zeigen, was uns alles passiert ist, wie das aussah und wie 2014 für uns war!

Foto (1)Das neue Jahr beginnt mit dem Tag nach Silvester.
Kopfweh, Ohrenweh, Finger schmerzen.
Was eine geile Jam!
Proberaum und Silvester-Party ist immer gut und macht immer Spaß, hier ein Bild vom 01.01.2014.
Ja, es war eine gute Party.

2014 sollte ein gutes Jahr für uns werden. Im März wollten wir mit den Jungs von Cypher16 (https://www.facebook.com/Cypher16?ref=ts&fref=ts) in England und mit unseren Freunden von Nylon Sky (https://www.facebook.com/nylonskyofficial?fref=ts) in Deutschland auf Tour gehen.
Daher stand der Februar vor allem im Zeichen des Probens und Arbeitens. Es sollte immerhin unsere erste große Tour werden, die sich über mehrere Wochen erstrecken sollte.

Foto (2)
Und so sieht es dann aus, wenn 5 Leute für 3  1/2 Wochen unterwegs sind, eine wahre Kunst, alles passend und vor allem sicher zu verstauen, aber mit Jesse haben wir da mittlerweile einen Profi in unseren Reihen.
Also ging es im März los Richtung England:
02.03.2014 The Facebar, Reading 
04.03.2014 o2 Academy, Birmingham
05.03.2014 o2 Academy, Liverpool
08.03.2014 Scorpios Bar, High Wycombe
11.03.2014 The Boileroom, Guildford

was braucht man für eine gute Tour? Richtig, ein Ankündigungsvideo!
Das Meisterstück könnt ihr euch noch immer auf youtube anschauen.

Wir hatten extra für die Tour neue Shirts machen lassen und waren bereit, auf dieses Abenteuer zu gehen! Erste Hürde, die Fähre von Calais nach Dover
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Wir hatten auf alle Fälle unseren Spaß bei der langen Fahrt.
Man kann sich das alles als kleine Klassenfahrt vorstellen, die man mit seinen besten Freunden macht. Eine Klassenfahrt zu Freunden, die man seit langem nicht mehr gesehen hat und auf die man sich besonders freut!
Erstes Ziel nach Dover war Reading, wo wir uns gleich heimisch fühlten bei gutem Essen und guten Bier.
Foto (3)Und wie es eben nach 18 Stunden im Auto so ist, freut man sich dann doch, wenn man sich in ein Bett legen kann um zu schlafen.
Erste Show – Reading!! Bring it on!
Foto (4)

Unsere Freunde von Cypher16 lieferten eine geile Show ab und auch wenn wir Startprobleme hatten (Klaus sein Amp brannte beim ersten Ton durch), war es für uns eine mehr als gelungene, erste Show und ein gelungener Auftakt.

Birmingham stand als nächstes an. In der bekannten 02- Academy sollte das Konzert stattfinden und unser Hotel befand sich 100m von der Academy entfernt. Perfekte Voraussetzungen um sich wohl zu fühlen.
In England laufen Konzerte teilweise anders ab als bei uns in Deutschland muss man dazu allerdings wissen. In Birmingham waren es 7 Bands, die zusammen mit uns gespielt haben, von diesen 7 Bands haben wir aber nur eine einzige Band kennen gelernt, nämlich die Band „Fleisch“ (https://www.facebook.com/Fleischband?fref=ts). Irgendwie war das Konkurrenz-denken der anderen Bands größer als das Interesse untereinander. Schade wars, aber ändern konnten wirs leider auch nicht, wir haben einfach das Beste draus gemacht.
Nach Birmingham hatten wir die Ehre, die Beatles-Stadt Liverpool zu penetrieren.
Etwas surreal, wenn man durchs Beatles-Museum läuft und so nahe dieser Ausnahme-Band kommt.
Zudem muss man wirklich sagen ist Liverpool eine geile Stadt. Halbnackte Menschen nachts um 1 Uhr durch die Straßen geistern sehen während wir uns einen abfrieren, ist auch eher selten.
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Das Konzert selber war wieder in einer 02- Academy und sollte unser bestes Konzert auf der Tour werden. Knapp 200 Zuschauer, keiner kannte uns. Dementsprechend war auch die Resonanz zu Beginn des Konzerts, kaum Leute vor der Bühne, eher schüchterne Stimmung.
Doch mit der Zeit sollte sich das ändern.
Am Ende des Konzerts standen gefühlt alle knapp 200 Leute vor der Bühne und jubelten, ja wirklich, jubelten uns zu. Geiles Gefühl.

Und mal ganz ehrlich, schaut euch mal unser „Wohnzimmer“ in der Innenstadt von Liverpool an, in dem wir geschlafen haben. wir hatten eine 3-Zimmer-Wohnung mit zwei Bädern und einem Flachbildfernseher. Rock’n’Roll Baby 😀

Foto (6)Foto (5)

Liverpool war groß, doch das kommende sollte noch größer werden. Dachten wir zumindest. Vom hohen Norden mussten wir nämlich wieder zurück in den Süden, nach High Wycombe um in der Scorpios Bar zu spielen, wo wir das erste Mal England schon waren. Nylon Sky sollte dabei uns unterstützen, leider ging das aus gesundheitlichen Gründen nicht, da Tony, der Sänger, krank war. Nach High Wycombe kam Guildford, der Heimatstadt der Jungs von Nylon Sky. Nach anfänglicher Unklarheit, wo man den jetzt überhaupt untergebracht sei, wurden es 7 sehr geile Tage, die sich fast mehr als Urlaub wie Touren anfühlten.
Man war mit neuen Freunden ein Bier trinken, schaute sich in einem der vielen Pubs Rugby-Spiele an und verbrachte ganze Nächte mit FIFA und Pizza.Foto (10)
Das Konzert in Guildford war auch sehr geil, da wir fast alle 80 Leute, die vor der Bühne standen, mittlerweile schon persönlich kennengelernt hatten, ein gewisses Heimspiel also!

Hier zweifelt Jesse noch etwas daran, ob er dieses Monster an Sparerib wirklich essen kann.
Ja, er konnte. Klaus auch.
Wir machen keine halben Sachen. Wenn schon, denn schon.

Foto (7)Danke England, es war uns ein Fest dich betourt zu haben!!!
Weiter ging es mit Deutschland, wo wir zunächst bei unserem guten Freund Phil in Bielefeld für drei Tage einen Zwischenstop machten und in seinem Wohnheim ein kleines Unplugged- Konzert geben konnten.
Düsseldorf, Weinheim, Mannheim, Speyer. The Tube, Cafe Central, 7er Club, Zimmertheater.
Vier unterschiedliche Shows, vier unterschiedliche Venues, vier unterschiedliche Crowds. Nicht alles lief nach Plan, nicht jedes Konzert war so, wie wir es uns gewünscht haben.
Aber aus Fehlern lernt man, richtig? Mund abwischen und weiter gehts, keine Zeit, sich negative Gedanken zu machen oder zu zweifeln.
Doch was dann am 22.03.2014 in Eberbach stattfand, ist nicht in Worte zu fassen.

Es war der bisher beste Abend und das beste Konzert für uns in der Geschichte als Band. Wir danken allen, die da waren und aus diesem Abend das gemacht haben, was er dann wurde.
In den Worten von unserem Guru hinter dem Mischpult zu sagen: Ein Traum.

Die ersten drei Monate waren sehr ereignisreich, schwer, das ganze wirklich in Worte zu fassen. Es soll nur ein kleiner Auszug dessen sein, was uns widerfahren ist, was wir erlebt haben und wie es aussah. Wäre super, wenn ihr einen kurzen Kommentar da lassen könntet, was euch gefallen hat und was ihr vielleicht genauer wissen wollen würdet.

One Love
Peace Love Hope Family