Der erste Song ist im Kasten

unbenannt-6745.jpg„Alaska“ ist der älteste Song, den wir hier aufnehmen.
Dieser Song ist zudem einer der Songs, die wir übers letzte Jahr verteilt mit am häufigsten gespielt und geprobt haben, weil er für uns als Band das widerspiegelt, was uns ausmacht:
Melodie, brachiale Gewalt, drei verschiedene Gesangsstimmen, die Charaktere von uns allen in einem Song vereint mit einem Text, der Raum für Interpretationen und verschiedenen Sichtweisen zulässt.
Im Studio allgemein besteht die Gefahr, dass man sich verkünstelt und vielleicht Sachen mit reinbringt, die man normalerweise nicht machen würde.
Unzählige Gitarren, Effekte, einfach das Ganze überproduzieren und unnötig besonders und „Groß“machen ist etwas, was wir nicht machen wollen.
Wir versuchen daher, so nahe am live-Sound wie nur möglich zu bleiben, um den Charakter dieser Band nicht zu zerstören oder etwas zu machen, mit dem wir uns nicht identifizieren könnten.
Das Schöne an den Menschen, mit denen wir arbeiten, ist, dass sie genau die selbe Auffassung von Musik und Musik kreieren haben wie wir und unsere Vorstellungen mit ihrer Arbeitsweise und ihrer Energie vollkommen übereinstimmt.
Es gibt nichts besseres als das Gefühl zu haben, genau an der richtigen Stelle mit den richtigen Menschen am richtigen Projekt zu arbeiten!

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Jay’s Garage

unbenannt-6714„And so it begins“.
Vieles, was wir in den letzten Tagen gepostet oder geschrieben hatten, trugen diese vier fast magisch-wirkenden Worte.
Schlussendlich ist das ja auch genau so, es beginnt etwas, auf das wir uns so unfassbar lange schon gefreut und vorbereitet haben.
„Endlich!!“ möchte man fast sagen, sind wir hier und können genau so loslegen, wie wir das wollen…
Nach den erfolgreichen Tagen im Electrical Audio geht es für die nächsten 2 1/2 Wochen in Jay’s Garage weiter, ein kleines, aber sehr feines Homestudio, das mit zahlreichen nationalen wie internationalen Musikern schon gearbeitet hat. Jay, der sich dieses Studio im Hinterhof seines Hauses hat einrichten lassen, ist mit seiner Art und Weise, genauso wie Teddy, unfassbar entspannt und freundlich, aber sehr deutlich in seinen Ansagen und der Austausch mit beiden ist ein hilfreicher Input für unsere Musik und den Prozess, in dem wir uns grad befinden!
In Absprache mit Jay und Teddy einigten wir uns also auf eine Arbeitsweise, die für alle Seiten am sinnvollsten und besten erschien.
Der Tag sieht dementsprechend aus, dass wir uns um 11 alle Treffen und kurz durchsprechen, was geplant ist für den entsprechenden Tag.
Im Anschluss daran werden die einzelnen Arbeitsschritte vorbereitet, Mittagessen und Getränke geholt (das Wasser hier aus dem Supermarkt verursacht mehr Durst, als dass er welchen löscht…) und losgelegt, bis das, was man sich vorgenommen hat, auch im Kasten/auf Band ist.
Die Arbeitsatmosphäre ist tatsächlich sehr entspannt und sehr familiär und das, was wir bisher zu hören bekommen haben von dem, was wir fabriziert hatten, kann sich auch sehr hören lassen 😉
Gestern Abend waren wir dann zu einem typischen amerikanischen BBQ eingeladen bei Freunden von Teddy. Zum Glück erleben und sehen wir Chicago nicht durch die Augen eines Touristen sondern Abseits von dem, was man als „Touri“ machen würde.
Jeden, den wir bisher kennengelernt haben, hat uns mit offenen Armen, offenen Ohren und offenem Herzen empfangen und wir können jetzt schon festhalten, dass wir viele neue Freunde dazugewinnen konnten!