Half way through

Irgendwie wars nicht so das Gelbe vom Ei mit dem Posten die letzten beiden Tage…
Nach „Alaska“ und „Abysses“ ist jetzt auch „Thorns“ fertig und „Drown“ wird gerade zu Ende gesungen!
Wir sind super-gut in der Zeit und durften uns die Tage das Lob abholen, dass wir die vielleicht am besten vorbereitete Band der letzten Jahre in Jay’s Garage wären. Das von einem Menschen zu hören, der das seit gefühlt 100 Jahren macht und mit sehr vielen Bands gearbeitet hat, war eine Art von Ritterschlag für uns.
Ob das für unsere Qualität spricht oder böse Zungen behaupten würden, dass alle anderen Bands eben nicht so „well-prepared“ waren wie wir, ist Ansichtssache, aber die Energie, die gute Laune und das bisher sehr gute Ergebnis lässt wirklich auf einen sehr guten und intensiven Arbeitsrhytmus schließen und wir haben fast noch mehr Bock auf die Arbeit hier als vor der Reise. Zudem klingen die Lieder einfach in sich schlüssig und alle, wirklich alle beteiligten arbeiten in der für sie bestmöglichen Art und Weise an den Songs.
Dieses Gefühl, wenn der Chorus von „Thorns“ reinballert und man genau den Sound generiert, den man bekommen will, den Sound auf der Stimme und den Screams hat, den man live genauso wie auf Platte reproduzieren will, dann merkt man, dass man mit den richtigen Menschen zusammenarbeitet.
Es läuft also!
Und während die Zeit wie im Flug zu vergehen scheint, hat auch unser Wonneproppen Jesse am heutigen Tag Geburtstag.
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Gestern abend haben wir ganz gemütlich bis kurz vor 12 in einem Pub eine „Bandsitzung“ abgehalten und auch mit den Leuten aus der Bar gute Gespräche geführt.
Als besondere Überraschung und ohne das Jesse irgendwas wusste, besucht uns ab heute ein ganz besonderer Gast aus Deutschland, den ihr bestimmt aus dem „Shake, Shiver, Moan“ Video noch kennt: Tamina 😉
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Und als Höhepunkt gab es dann auch noch Cupcakes von Swirlz Cupcakes, die ohne zu übertreiben die leckersten Cupcakes auf dieser gesamten Erde sein müssen…
Wir sind so gut in der Zeit, dass wir uns sogar die Freiheit nehmen können, am Mixing-Prozess aktiv teilzuhaben und gemeinsam mit Mike Tholen an den letzten Feinheiten zu feilen die letzten Tage hier in Chicago.
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One Love!
Peace//Love//Hope//Family

Abysses

unbenannt-6728„Abysses“, zu deutsch: Abgründe, Hölle, Schlot.
Etwas, in das man hineinblickt und dieses beklemmende Gefühl bekommt, was wäre, wenn man den Schritt geht und sich fallen lässt, nur um zu wissen, wie es sich anfühlt im freien Fall Richtung“nichts“ zu fallen.
Der zweite Song, den wir gestern fertig gemacht haben, handelt genau von diesem Abgrund und Fall.
Man steht vor einer Klippe und hört die Engelchen auf der einen und die Teufelchen auf der anderen Seite diskutieren:“Los, lauf, spring und schau, was passiert! Hier gibt es nichts mehr für dich, was dich hält“ „Nein, sei nicht bescheuert! Dreh dich um und schau, wie viele gute und schöne Sachen hinter dir sind, diesen Fall überlebst du nicht“.
Ein Konflikt, der in der Metapher des Abgrundes und des Springens jeder von uns kennt.
Dieser Song ist der neueste Song, den wir bisher noch nie live oder „offiziell“ gespielt haben. Nur sehr wenige haben diesen Song bisher gehört, weshalb wir sehr gespannt sind, wie er euch gefallen wird.
So viel sei schonmal versprochen: Er beinhaltet alle Elemente von 61 Inch, von denen wir denken, dass sie uns als Band, Musiker und Menschen ausmachen.
Der Song lief tatsächlich so gut, dass wir anstelle der angedachten drei Tage pro Song nur zwei gebraucht hatten und wir somit einen weiteren, wertvollen Tag gewonnen haben!
Nachdem „Alaska“ mit der ein oder anderen Anfangsschwierigkeit verbunden war, ist es umso erfreulicher und angenehmer, wenn der zweite und zugleich neueste Song so gut lief wie er gelaufen ist! Hoffentlich bleibt diese sich magisch anfühlende Energie im Studio die restlichen Tage erhalten, es passt nämlich sehr gut rein!
Heute ist zudem Halbzeit unserer Reise.
Am 30.8. sind wir angekommen, am 19.9. fliegen wir wieder und heute ist der 9.9. 😉
Nachdem „Abysses“ also so gut gelaufen ist, konnten wir uns abends ruhigen Gewissens Pizza, Hähnchen und das Eröffnungsspiel der diesjährigen NFL- Saison gönnen.
Was ist das für 1 Gönnung die sich die Boiz da doen?
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Heute geht es mit „Thorns“ weiter, einem Song, den der ein oder andere von euch live gehört/gesehen hat.
Dazu morgen dann mehr

One Love

Peace//Love//Hope//Family

Der erste Song ist im Kasten

unbenannt-6745.jpg„Alaska“ ist der älteste Song, den wir hier aufnehmen.
Dieser Song ist zudem einer der Songs, die wir übers letzte Jahr verteilt mit am häufigsten gespielt und geprobt haben, weil er für uns als Band das widerspiegelt, was uns ausmacht:
Melodie, brachiale Gewalt, drei verschiedene Gesangsstimmen, die Charaktere von uns allen in einem Song vereint mit einem Text, der Raum für Interpretationen und verschiedenen Sichtweisen zulässt.
Im Studio allgemein besteht die Gefahr, dass man sich verkünstelt und vielleicht Sachen mit reinbringt, die man normalerweise nicht machen würde.
Unzählige Gitarren, Effekte, einfach das Ganze überproduzieren und unnötig besonders und „Groß“machen ist etwas, was wir nicht machen wollen.
Wir versuchen daher, so nahe am live-Sound wie nur möglich zu bleiben, um den Charakter dieser Band nicht zu zerstören oder etwas zu machen, mit dem wir uns nicht identifizieren könnten.
Das Schöne an den Menschen, mit denen wir arbeiten, ist, dass sie genau die selbe Auffassung von Musik und Musik kreieren haben wie wir und unsere Vorstellungen mit ihrer Arbeitsweise und ihrer Energie vollkommen übereinstimmt.
Es gibt nichts besseres als das Gefühl zu haben, genau an der richtigen Stelle mit den richtigen Menschen am richtigen Projekt zu arbeiten!

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Jahresrückblick 2014 Pt. 2/4

Part 1 ist Geschichte, im doppelten Sinne gesprochen.
Weiter geht es mit den Monaten April- Juni 2014, viel ist auch hier passiert, zu wenige Worte um alles zu beschreiben.
Los ging der April mit einem Review der Tour in England und Deutschland, die wir im März gespielt hatten. Was lief gut? Was war nicht so gut? Wo können wir uns verbessern?
Vieles war positiv, einiges aber auch negativ, aber sowas ist normal, sowas gehört einfach dazu.
Man ging mit einigen getrennte Wege, man lernte neue Leute kennen, man bestritt neue Ideen.
Der Monat April war vor allem für uns und unsere Familien gedacht, immerhin waren wir drei Wochen „on the road“ und der Alltag holte uns wieder ein.
Hausarbeiten mussten geschrieben werden, Schüler unterrichtet und Aufträge abgearbeitet, all das, was wir normalerweise machen müssen, anstatt „Sex, Drugs and Rock’n’Roll“ zu leben.

Wie ihr wisst, veranstalten wir ja ab und an Veranstaltungen im Proberaum und so kam es, dass wir unsere guten Freunde von Lakeshore Landing (https://www.facebook.com/LakeshoreLanding?fref=ts), Bonedweller (leider aufgelöst…. Liebe geht raus an Roland!!) und unseren Brüdern im Geiste, Immersion (https://www.facebook.com/immersionmusic?fref=ts), bei uns einladen konnten!
Ja, es war laut und ja, es war heavy. Aber geil!Foto (1)
Auch wenn es zeitlich nicht passt, da es viel später veröffentlicht wurde, aber hier mal ein Anspieltipp für die Jungs von Immersion: https://www.youtube.com/watch?v=UeJ-h8n0meY
Und Ende April hatten wir dann auch unseren Spaß als Band wieder.
Erster Video-Dreh der Bandgeschichte stand an, hier könnt ihr euch ein kleines „Making-of“ von „And it’s you“ anschauen!

Zusammen mit Chris Reichert von der Filmschmiede.tv hatten wir viel Spaß beim Dreh, war eine gute Erfahrung, die Lust auf mehr solcher Drehs steigt!

Im Mai gings dann weiter mit der nächsten Tour, dieses Mal waren die Jungs von Cypher 16 (https://www.facebook.com/Cypher16?fref=ts) zu Besuch bei uns in Deutschland.
Die Tour war etwas chaotisch, da die Shows viel zu spät gebucht wurden, aber das passiert, wenn man sich auf andere verlässt ohne da hintendran zu bleiben. Wie heißt es so schön? Aus Fehlern lernt man.
So wars dann das MTC in Köln und das Kulturbrücken im Jungbusch in Mannheim. Und, natürlich, unser Heimspiel im Proberaum, zusammen mit unseren neuen Freunden vom MetalOdinwald Club
(https://www.facebook.com/mcodinwald?fref=ts, besonders viel Liebe an LaLa) und Dead Eyed Sleeper (https://www.facebook.com/DeadEyedSleeper?fref=ts).

War ein geiler Abend mit vielen neuen, sehr geilen Leuten und guten Freunden, gerne öfters solche Feiereien, also Augen auf, vielleicht kommt da mal ja wieder was.
Am 16. Mai luden wir dann die örtlichen Parteien zu einem Grillmittag ein, dazu spielten unsere Freunde von Relation (https://www.facebook.com/pages/Relation/205607909519067?fref=ts) und Superwiser (https://www.facebook.com/Superwiser?fref=ts) . Klaus hatte sich für den Gemeinderat beworben und wir wollten ein Zeichen als Band setzen, dass wir uns nicht nur musikalisch einsetzen, sondern uns auch kulturell und menschen-bezogen einsetzen.
Wir sehen uns nicht nur als Band, sondern auch als Sprachrohr, als Identifikationsfiguren und als Botschafter. Wir wollen nicht nur durch unsere Musik aufmerksam auf uns machen, sondern auch durch unsere Art und Weise, unsere Message und unser Standing für uns sprechen lassen.
Musik ist mehr als nur Spielen. band-kofferMusik ist unser Leben, Musik ist unser Fluch und Segen, wir identifizieren uns dadurch.

Am 14. Juni gab es dann unser erstes 61inch-Kicker-Turnier, an dem über 20 Spieler teilgenommen hatten. Vielen Dank dafür!
Und schlussendlich, um auch diesen zweiten Teil des Jahresrückblicks abzuschließen, durften wir unser erstes Video von „And it’s you“ veröffentlichen!
Dafür luden wir die Bands Black Suit Pilots (https://www.facebook.com/theblacksuitpilots?fref=ts) und The Ikarus Effect (https://www.facebook.com/theikaruseffect?fref=ts) und feierten eine geile, erste Video-Release Party.
Vielen Dank dafür, es war uns ein Fest!
Hier könnt ihr euch das Video noch einmal anschauen, teilen und euren Freunden und Bekannten weiter teilen 😉

Nächste Woche kommt dann der dritte Teil unseres Reviews dran, dann die Monate Juli- August, die nicht ganz so intensiv waren wie die Monate dafür.
In diesem Sinne vielen Dank fürs Lesen und bis spätestens nächste Woche!

One Love
Peace Love Hope Family